Da wir hier ja etwas Abwechslung hereinbringen möchten, damit sich kein Hersteller benachteiligt fühlt, widmen wir uns heute Panasonic. Naja, das ist eigentlich nicht ganz der Grund. Vielmehr hat das damit zu tun, dass Panasonic eine neue Produktreihe zu bieten hat. VT30 heißt die Serie und bietet 3D-Technik. Vier Größen sorgen dafür, dass für jedes Wohnzimmer eigentlich die richtige Größe dabei sein sollte.
Plasma heißt bei den Neuen das Stichwort, da der japanische Hersteller bei der VT30-Reihe auf das Gas vertraut, um gute Bildqualität zu gewährleisten. Was heißt eigentlich gute Bildleistung? Denn laut Panasonic sollen die VT30 die neuen Aushängeschilder der Marke sein. Vier Modelle werden in folgenden Größen angeboten: 42 Zoll, 50 Zoll, 55 Zoll und 65 Zoll. NeoPlasma ist bei Panasonic das derzeitige Maß der Dinge. Die neue Bildwiedergabetechnik soll das Nachleuchten, was bei Plasmafernsehern gern vorherrscht, verringern. Gleichzeitig sollen die Farben wesentlich heller leuchten. Der Stromverbrauch soll im Gegensatz dazu jedoch reduziert werden. Ob die Aussage des Produktmarketing Managers für Fernseher („selbst eingefleischte Plasma-Fans werden sich wundern, was wir noch verbessern konnten“) das hält, was sie erwarten lässt, bleibt abzuwarten.
Ein Spezialfilter wurde eingesetzt, um in Kombination mit einer optimierten Ansteuerung der Plasmazellen für ein noch besseres Schwarz zu sorgen. Gerade in Räumen mit einer gewissen Restbeleuchtung soll dieses zu Geltung kommen. Ein weiteres Merkmal, was nicht nur von Experten bemerkt werden, sondern auch vom Laien leicht erkennbar sein soll. Dass Panasonic ein Garant für gute 3D-Qualität ist, ist schon des Öfteren durch die Fachpresse gegangen. Zusammen mit der besseren Bildverarbeitung der VT30-Reihe dürfte sich der eine oder andere Hersteller an den Panasonic 3D Fernsehern die Zähne ausbeißen. Aber so soll es doch auch für den Kunden sein. Konkurrenzkampf verbessert im Normalfall die Qualität und greift preisregulierend ein.
Weitere Pluspunkte können die 42-65 Zoller sammeln, weil sie selbst erstellte Fotos und Videos in 3D via SD-Karte wiedergeben können. Außerdem kommt die Zusammenarbeit mit dem Grafikspezialisten Nvidia der Serie VT30 ebenso zugute, denn 3D-Spiele können einfach vom PC oder Notebook auf dem Fernseher wiedergegeben werden. Klar können Notebooks auch schon 3D wiedergeben, aber sie besitzen halt kein Display, was zwischen 42 und 65 Zoll groß ist. Die Technik nennt sich 3DTV Play Standard. Wenn es nach den Herstellern geht, dann soll das, wie der Name schon sagt, bald Standard werden.
Neben THX-Sound wurde auch ein Subwoofer ins Gehäuse eingebaut, der als Verstärkung sich der Wandflächen hinter ihm bedient. Wer im Bereich Farbanpassung Profi ist oder werden will, der kann sich CalMan und Messsensor für den PC besorgen und den Fernseher anschließen. So lassen sich optimale Einstellungen der Farbtöne vornehmen, angepasst an die Lichtverhältnisse der Umgebung. Ab Mitte April kann mit den Modellen im Handel gerechnet werden. Je größer das Modell der VT-Serie, desto später erscheint es. Preise stehen derzeit leider noch nicht fest.
