Schöne, bunte Farben kommen gerade in Naturfilmen oder Landschaftsaufnahmen besonders gut zur Geltung. In der Regel verfügen Fernseher für die Farbdarstellung über einen RGB-Farbraum, einen additiven Farbraum. Dieser besteht aus den Farben Rot, Grün und Blau. Doch Sharp treibt es jetzt noch bunter.
Die Farben, die auf einem Ferneher dargestellt werden, basieren auf dem RGB-Farbraum. Dieser dient als Grundlage der Bildwiedergabe. Dabei steht RGB für Red Green und Blue, die englischen Bezeichnungen für Rot, Grün und Blau. Für die verschiedenen Farben werden diese drei Farben additiv zusammengemischt und zwar durch elektrische Feldanregung. Jeder Pixel auf dem Panel des Fernsehers besteht aus drei Subpixeln. Diese werden je nach Signal stimuliert und stellen entsprechend die vorgebene Farbe dar. Damit können Millionen von Farben dargestellt werden.
Sharp ergänzt diesen additiven Farbraum durch eine weitere Farbe. Y steht hier für Yellow, also gelb. Der RGBY-Farbraum besteht nun aus 4 additiven Farben. Die Pixel verfügen nun über vier Subpixel anstatt wie bisher drei. Das hat zur Folge, dass anstatt Millionen sogar Millarden von Farben unterschiedliche Farben möglich sind. Damit das Panel diesen Farbraum auch ausreizt, ist eine Auflösung des Signals mit mindesten 10 oder besser noch 12 Bit nötig. So lassen sich Stufen in den Farbverläufen vermeiden.
Die Zahlen verdeutlichen, dass mit dem RGBY-Farbraum die Farben intensiver werden und eine enorme Farbenpracht möglich ist. Ergänzend dazu muss natürlich auch das Kontrastverhältnis des Fernsehers gute Werte haben. Dann steht einem neuen Farbgenuss nichts mehr im Wege. Vor allem bei der Wiedergabe in HD-Qualität kommt das gut zur Geltung.
